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Ausgangssituation & Vision

 

 

„Die Ausgangsituation“

 

Mit rund 2.400 Einwohnern wird die Gemeinde Niederer Fläming im Jahr 2030 eine der kleinsten Gemeinden im weiteren Metropolenraum Brandenburgs sein. Sie gehört schon heute zu den zehn Gemeinden des Landes Brandenburg mit den stärksten Bevölkerungsverlusten.

Unter der Annahme, dass die für die Einwohnerentwicklung maßgeblichen Trends sich in ähnlicher Form abzeichnen, benötigte die Gemeinde eine Entscheidung zur Entwicklung der sozialen Infrastruktur, um bedarfsgerechte Angebote zur Versorgung der Einwohner auf lange Sicht bereit zu stellen und zu sichern.

 

Mit perspektivisch weniger Kindern sinkt die Auslastung des recht großen Schulgebäudes in Werbig. Die Werbiger Grundschule ist seit dem Jahr 2005 eine einzügige Grundschule. Wo einst über 500 SchülerInnen zur Schule gingen, werden jetzt noch etwa 120 Kinder beschult. Damit stehen etwa 50% des Schulgebäudes leer. Der Großteil des Innenausbaus ist nicht mehr zeitgemäß: Neue Anforderungen im Brandschutz, der Barrierefreiheit und hinsichtlich moderner pädagogischer Ansätze können in weiten Teilen des Gebäudes nicht erfüllt werden.

Gleichzeitig erfordert die Zunahme der Zahl der Senioren in der Gemeinde die Bereitstellung quantitativ und qualitativ altersgerechter Angebote.

 

 

„Die Vision…“

 

Die Rahmenbedingungen innerhalb der Gemeinde und am Standort in Werbig erfordern ein zielgerichtetes Handeln: die Grundschule soll zu einem Standort mit einer neuen Qualität umgebaut werden, um drohenden Leerstand zu verhindern und das vorhandene Flächenpotenzial auszuschöpfen.

Das Konzept beinhaltet den Standort zu einem Multifunktions- und Mehrgenerationenstandort um zu nutzen. Unterschiedliche Angebote zur Daseinsvorsorge sollen zentral an einem Ort kombiniert werden: neben der Schulbildung sollen hier Betreuungsangebote für Jung und Alt, aber auch Dienstleistungen der Kommune und Räumlichkeiten für die ärztliche Versorgung und Nahversorgung untergebracht werden. Der Hauptansatz zur Projektumsetzung ist Synergien zwischen unterschiedlichen Nutzergruppen bzw. Angeboten zu schaffen.

 

Bereits vorhandene Angebote wie (Schul-) Speisung, Schulbibliothek, Sporthalle oder Computerkabinett sollen so in Zukunft generationsübergreifend genutzt werden. Ein miteinander Leben zwischen Jung und Alt soll verstärkt werden.

Kurzum der Standort "Campus der Generationen" soll Anlaufstelle für alle Bewohner der Gemeinde Niederer Fläming und der Region werden.